Padel Verletzungsprävention Übungen: Knie, Sprunggelenk, Schulter & Rücken schützen

Kurz gesagt: Diese 7 Übungen stabilisieren deine Schwachstellen – Knie, Sprunggelenk, Schulter, Rücken – und verhindern 80% der typischen Padel-Verletzungen.

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Das PadelRevive-Team
Von Spielern, für Spieler — Sportwissenschaft trifft Padel-Praxis · Aktualisiert Mai 2026
Kraft & Prävention • 15 Minuten

Padel Verletzungsprävention ÜbungenBau den Körper, der nicht zusammenbricht.

Die Übungen, die deine Knie, Sprunggelenke, Schultern, Ellenbogen und deinen Rücken schützen – speziell ausgewählt für das, was Padel mit deinem Körper macht. Kein Fitnessstudio erforderlich.

Zu den Übungen →
30–50%

Verletzungsreduktion durch gezieltes Krafttraining (BJSM-Forschung)

15 Min.

Pro Einheit — zwei- bis dreimal pro Woche reicht aus

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Körperbereiche die bei Padel-Spielern am anfälligsten sind

Warum stärkere Muskeln weniger Verletzungen bedeuten

Es ist nicht kompliziert – aber die meisten Spieler überspringen das komplett

DIE WISSENSCHAFT

Deine Gelenke sind nur so sicher wie die Muskeln, die sie umgeben

Ein Gelenk – dein Knie, dein Sprunggelenk, deine Schulter – sind lediglich Knochen, die durch Bänder zusammengehalten werden. Diese Bänder sind nicht dafür ausgelegt, die volle Kraft eines plötzlichen Richtungswechsels, eines harten Smashs oder eines Ausrutschens auf dem Platz aufzunehmen. Das ist die Aufgabe der Muskeln um das Gelenk herum. Wenn diese Muskeln stark sind, absorbieren sie die Last. Wenn sie schwach sind, trifft es das Band – und das ist der Moment, in dem Verletzungen passieren.

Die Übungen auf dieser Seite zielen genau auf diese Muskeln ab. Es geht nicht darum, größere Bizeps aufzubauen oder deine Vorhand-Power zu verbessern. Es geht darum, die spezifische Kraft aufzubauen, die anfällige Gelenke schützt, wenn auf dem Platz etwas schiefläuft.

30–50%
Verletzungsreduktion

Gezieltes Krafttraining vs. kein Krafttraining (British Journal of Sports Medicine)

Die 5 Bereiche, die gestärkt werden müssen

Jeder schützt einen Körperteil, der beim Padel häufig verletzt wird

Gesäß & Hüfte → Knie schützen

Schwache Gesäßmuskeln lassen deine Knie bei jeder Landung, jedem Ausfallschritt oder Richtungswechsel nach innen einknicken. Das ist die häufigste Ursache für allmähliche Knieschmerzen bei Padel-Spielern.

Waden & Achillessehne → Wadenrisse verhindern

Die Wade muss pro Match Dutzende Male explosive Belastungen absorbieren. Ohne gezieltes Krafttraining ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie dem nicht mehr gewachsen ist.

Core & Hüftrotatoren → Rücken schützen

Padel ist ein rotationsbetonter Sport. Wenn dein Core nicht stark genug ist, diese Rotation zu kontrollieren, geht die Kraft stattdessen in den unteren Rücken.

Rotatorenmanschette → Schulter schützen

Die kleinen Muskeln um dein Schultergelenk herum kontrollieren die Stabilität bei Smashes, Bandejas und Volleys. Sie werden leicht ignoriert – und leicht verletzt, wenn man sie ignoriert.

Unterarm & Handgelenk → Padel-Ellenbogen verhindern

Der Padel-Ellenbogen entsteht, wenn die Sehne an der Außenseite des Ellenbogens wiederholt überlastet wird. Die Stärkung der Unterarmmuskulatur reduziert die Belastung dieser Sehne bei jedem Schlag.

Zwei Einheiten pro Woche gezieltes Krafttraining reduzieren Sportverletzungsraten um 30–50 %. Du brauchst kein Fitnessstudio, keine schweren Gewichte und keine Stunde Zeit. Fünfzehn Minuten und die richtigen Übungen reichen völlig aus.

British Journal of Sports Medicine Meta-Analyse
Wo anfangen

Beginne mit dem Körperbereich, der dir bereits Probleme bereitet hat. Wenn deine Knie schon mal geschmerzt haben, starte mit seitlichen Bandlaufen. Wenn du ein Wadenproblem hattest, starte mit exzentrischen Fersensenkungen. Behebe zuerst das schwache Glied, dann füge die anderen Bereiche in den folgenden Wochen hinzu.

Die Übungen

Zwei bis drei pro Bereich – wähle die, die zu deiner größten Schwachstelle passen

Knie: Seitliche Bandlaufen + Step-Downs

Warum diese? Beide Übungen trainieren den Gluteus medius – den Muskel an der Seite deiner Hüfte, der verhindert, dass dein Knie bei der Landung oder beim Ausfallschritt nach innen einknickt. Die meisten Padel-Spieler haben einen schwachen Gluteus medius, ohne es zu wissen – bis ihr Knie anfängt zu schmerzen. Mehr dazu in unserem Padel-Knieschmerzen-Ratgeber.

Seitliche Bandlaufen (2 Sätze à 15 Schritte je Richtung):
Lege ein Widerstandsband knapp oberhalb deiner Knie an. Beuge die Knie leicht und gehe seitwärts – 15 Schritte nach links, 15 Schritte nach rechts. Halte die Zehenspitzen die ganze Zeit nach vorne und drücke die Knie aktiv gegen das Band. Du solltest den Zug an der Seite deiner Hüfte spüren, nicht in den Oberschenkeln.

Step-Downs (2 Sätze à 10 Wiederholungen je Bein):
Stehe auf einem Bein auf einer Stufe oder einem niedrigen Kasten. Senke den anderen Fuß langsam Richtung Boden, indem du das Standbein beugst – dann komm wieder hoch. Das Schlüsselwort ist: langsam. Diese Übung funktioniert nur, wenn du dich kontrolliert absenkst. Wenn dein Knie beim Absenken nach innen einknickt, hast du genau die Schwachstelle gefunden, die du beheben musst.

Waden & Achillessehne: Exzentrische Fersensenkungen

Warum diese? Wadenrisse und Achillessehnenprobleme beim Padel entstehen fast immer durch denselben Mechanismus: Der Muskel wird mit einer plötzlichen, explosiven Last konfrontiert, auf die er nicht vorbereitet ist. Exzentrische Fersensenkungen – bei denen du dich langsam auf einem Bein absenkst – bauen gezielt genau die Wadenstärke auf, die das verhindert. Lies unseren Wadenschmerzen-Ratgeber, wenn du bereits eine Zerrung hattest.

Exzentrische Fersensenkungen (3 Sätze à 15 je Bein):
Stehe auf einem Fuß auf der Kante einer Stufe, Ferse hängt über die Kante. Hebe dich auf beiden Füßen hoch, nimm dann den anderen Fuß von der Stufe und senke dich langsam nur auf einem Bein ab – drei bis vier Sekunden bis ganz unten. Das langsame Absenken ist die eigentliche Übung. Nicht hetzen. Sobald du 15 Wiederholungen problemlos schaffst, halte eine Kurzhantel, um die Last zu erhöhen.

Einbeinige Wadenhebnungen (2 Sätze à 20 je Bein):
Stehe auf einem Fuß auf ebenem Boden. Hebe dich auf die Zehenspitzen, halte eine Sekunde, senke dich langsam ab. Einfach – aber die meisten Spieler sind auf einer Seite deutlich schwächer als auf der anderen, und genau dieses Ungleichgewicht ist der Ausgangspunkt für Verletzungen.

Core & unterer Rücken: Bird-Dog + Dead Bug

Warum diese? Padel erfordert ständige Rotation – Vorhand, Rückhand, Bandeja, Smash. Wenn dein Core diese Rotation nicht kontrollieren kann, geht die Kraft in den unteren Rücken. Diese beiden Übungen trainieren deinen Core darin, unerwünschte Bewegungen zu widerstehen – genau das, was er im Match tun muss. Mehr Hintergrundinformationen in unserem Rückenschmerzen-Ratgeber.

Bird-Dog (3 Sätze à 10 je Seite):
Beginne im Vierfüßlerstand. Strecke langsam einen Arm nach vorne und das gegenüberliegende Bein nach hinten gleichzeitig aus – halte zwei Sekunden, dann zurück. Wechsle die Seite. Dein Rücken sollte dabei vollständig gerade bleiben. Wenn deine Hüften zur Seite kippen, verlangsame die Bewegung. Diese Übung dreht sich um Kontrolle, nicht um Bewegungsumfang.

Dead Bug (3 Sätze à 8 je Seite):
Lege dich auf den Rücken, Arme zeigen zur Decke, Knie im 90-Grad-Winkel über den Hüften. Senke langsam einen Arm hinter den Kopf und das gegenüberliegende Bein Richtung Boden gleichzeitig ab – dann zurück. Der untere Rücken muss die ganze Zeit auf dem Boden gepresst bleiben. Wenn er sich hebt, bist du zu weit gegangen. Diese Übung ist schwieriger als sie aussieht.

Schultern: Band Pull-Aparts + Außenrotation

Warum diese? Die Muskeln, die deine Schulter bei Überkopfschlägen stabilisieren – die Rotatorenmanschette – sind klein und werden leicht vernachlässigt. Wenn sie schwach sind, kompensieren die größeren Schultermuskeln, das Gelenk wird instabil, und Verletzungen folgen. Mehr Details in unserem Schulterschmerzen-Ratgeber.

Band Pull-Aparts (3 Sätze à 20):
Halte ein Widerstandsband mit beiden Händen, Arme gerade nach vorne gestreckt. Ziehe das Band auseinander, indem du beide Hände seitlich auseinanderziehst, bis das Band deine Brust berührt. Drücke die Schulterblätter am Ende zusammen. Kehre langsam zurück. Diese Übung erwärmt und stärkt die Muskeln, die dein Schulterblatt in der richtigen Position halten.

Außenrotation mit Band (3 Sätze à 15 je Arm):
Befestige ein Widerstandsband auf Ellenbogenhöhe. Stehe seitlich zum Befestigungspunkt, Ellenbogen im 90-Grad-Winkel an den Rippenbogen gezogen, Hand hält das Band. Drehe den Unterarm nach außen vom Körper weg – der Ellenbogen bleibt dabei eingezogen. Kehre langsam zurück. Diese Übung zielt auf den Infraspinatus und den Teres minor ab – die zwei Rotatorenmanschettenmuskeln, die am häufigsten bei Padel-Schulterverletzungen beteiligt sind.

Unterarm & Ellenbogen: Handgelenkbeugen + Handgelenkstrecken

Warum diese? Der Padel-Ellenbogen (laterale Epicondylitis) entsteht, wenn die Sehne an der Außenseite des Ellenbogens wiederholt überlastet wird. Die beste Prävention ist, die Unterarmstrecker zu kräftigen, damit sie die Belastung durch das Schlagen verkraften können. Unser Padel-Ellenbogen-Ratgeber zeigt das Gesamtbild.

Handgelenkstrecken (umgekehrte Handgelenkbeugen) (3 Sätze à 15):
Sitze mit dem Unterarm auf dem Oberschenkel, Handfläche zeigt nach unten, halte eine leichte Kurzhantel (zum Einstieg 1–2 kg). Hebe die Hand nach oben, indem du nur im Handgelenk beugst, dann senke langsam ab. Diese Übung zielt auf die Unterarmstrecker ab – die Muskeln, die direkt mit der beim Padel-Ellenbogen betroffenen Sehne verbunden sind. Nutze ein leichtes Gewicht. Diese Muskeln ermüden schnell; es geht um Ausdauer, nicht um maximale Kraft.

Handgelenkbeugen (3 Sätze à 15):
Gleiche Position, Handfläche zeigt nach oben. Beuge die Kurzhantel nach oben, senke langsam ab. Trainiert die Beuger für Griffstärke und Handgelenkstabilität.

Fingerstreckungen mit Band (2 Sätze à 20):
Lege ein Gummiband um alle fünf Finger. Öffne die Hand gegen den Widerstand des Bandes und spreize die Finger weit. Lass los. Diese Übung kräftigt die Muskeln, die dem Greifen entgegenwirken – gleicht den Unterarm aus und reduziert die Sehnenbelastung.

Hast du bereits eine Verletzung?

Lies zuerst den spezifischen Ratgeber, dann komm hierher zurück

Wie du das in deine Woche integrierst

Du brauchst nicht viel – Kontinuität ist wichtiger als Volumen

WOCHENSTRUKTUR
01

Einheit 1 — Knie + Waden (Montag oder ein Ruhetag)

Seitliche Bandlaufen × 2 Sätze, Step-Downs × 2 Sätze, exzentrische Fersensenkungen × 3 Sätze, einbeinige Wadenhebnungen × 2 Sätze. Gesamt: 15 Minuten.

02

Einheit 2 — Schultern + Unterarm (Mittwoch oder Ruhetag)

Band Pull-Aparts × 3 Sätze, Außenrotation × 3 Sätze, Handgelenkstrecken × 3 Sätze, Handgelenkbeugen × 3 Sätze. Gesamt: 15 Minuten.

03

Einheit 3 — Core + Schwachstelle (optional, Freitag oder vor dem Padel)

Bird-Dog × 3 Sätze, Dead Bug × 3 Sätze, dann erneut den Bereich angehen, der dir Probleme bereitet. Gesamt: 15 Minuten.

Deine mindest-effektive Wochenroutine

Exzentrische Fersensenkungen — 3 × 15 je Bein (Waden- / Achillessehnen-Schutz)
Seitliche Bandlaufen — 2 × 15 Schritte je Richtung (Gesäß / Knie)
Bird-Dog — 3 × 10 je Seite (Core / unterer Rücken)
Band Pull-Aparts — 3 × 20 (Schulter-Stabilität)
Handgelenkstrecken — 3 × 15 (Ellenbogen / Unterarm)

Eine vollständige Präventionsroutine aufbauen

Krafttraining wirkt am besten in Kombination mit diesen

Zwei Einheiten pro Woche reichen aus. Der Schlüssel ist Kontinuität, nicht Volumen – regelmäßig durchgeführt schützen dich fünfzehn Minuten besser als eine Stunde, die du nur einmal im Monat schaffst.

Padel Verletzungsprävention Übungen: Häufig gestellte Fragen

Einfache Antworten

Wie oft sollte ich Verletzungsprävention-Übungen für Padel machen?

Zwei- bis dreimal pro Woche reicht aus. Du musst nicht bei jeder Einheit alle Übungen machen – zwei bis drei gezielte Übungen für deine anfälligsten Bereiche, regelmäßig durchgeführt, sind wirksamer als ein langes Programm, das du nach zwei Wochen aufgibst. Fünfzehn Minuten, zwei- bis dreimal pro Woche, ist alles, was es braucht.

Brauche ich ein Fitnessstudio für diese Übungen?

Nein. Die meisten Übungen auf dieser Seite erfordern nur ein Widerstandsband und eine Stufe. Seitliche Bandlaufen, Bird-Dog, Dead Bug, exzentrische Fersensenkungen und Step-Downs können alle zu Hause mit minimalem Equipment durchgeführt werden. Ein Satz leichte Kurzhanteln (1–3 kg) hilft bei den Unterarmübungen, ist aber zum Einstieg nicht unbedingt nötig.

Sollte ich diese Übungen machen, wenn ich bereits eine Verletzung habe?

Das hängt von der Verletzung und dem Stand der Regeneration ab. In der akuten Phase (erste paar Tage) steht Ruhe an erster Stelle. Sobald du dich in der Rehabilitationsphase befindest und die Erlaubnis zur Bewegung hast, sind einige dieser Übungen tatsächlich Teil der Behandlung. Aber konsultiere immer einen Physiotherapeuten, bevor du eine verletzte Struktur belastest. Die spezifischen Verletzungsratgeber auf dieser Seite enthalten Zeitpläne für die Rückkehr zum Sport für jeden Bereich.

Was ist die wichtigste Übung zur Verletzungsprävention im Padel?

Wenn du nur eine Sache tun kannst, mache exzentrische Fersensenkungen. Der Wadenriss ist eine der häufigsten und einschneidendsten Padel-Verletzungen – er kommt plötzlich, braucht Wochen zur Regeneration und ist mit regelmäßigem exzentrischem Wadentraining fast vollständig vermeidbar. Zwei Sätze à fünfzehn je Bein, dreimal pro Woche, ist eine kleine Investition für eine sehr große Rendite.

Unterscheidet sich Verletzungsprävention-Krafttraining vom normalen Krafttraining?

Ja – Ziel und Übungen sind verschieden. Normales Krafttraining für Padel konzentriert sich auf den Aufbau von Power und Schnelligkeit – Kniebeugen, Kreuzheben, explosive Bewegungen. Verletzungsprävention-Training konzentriert sich auf die kleineren Muskeln um anfällige Gelenke – Gluteus medius fürs Knie, Rotatorenmanschette für die Schulter, Unterarmstrecker für den Ellenbogen. Die Lasten sind leichter, die Wiederholungen höher, und der Fokus liegt auf Kontrolle statt auf maximaler Anstrengung.

Können diese Übungen den Padel-Ellenbogen verhindern?

Ja, und das ist einer der am besten belegten Bereiche der Sportmedizin. Die Kräftigung der Unterarmstrecker mit Handgelenkstrecken reduziert die Belastung der gemeinsamen Strecksehne – der Sehne, die beim Padel-Ellenbogen (laterale Epicondylitis) betroffen ist. Spieler, die regelmäßig die Unterarmmuskulatur stärken, entwickeln signifikant seltener Ellenbogenschmerzen. Unser Padel-Ellenbogen-Ratgeber zeigt das vollständige Bild zu Prävention und Behandlung.

Wie lange dauert es, bis ich einen Unterschied durch diese Übungen bemerke?

Die meisten Spieler bemerken nach drei bis vier Wochen regelmäßigem Training, dass sie sich auf dem Platz stabiler fühlen. Messbare Kraftverbesserungen brauchen sechs bis acht Wochen. Echte Verletzungsprävention – weniger Zwicken, schnellere Regeneration nach leichten Zerrungen – wird nach zwei bis drei Monaten spürbar. Das Schlüsselwort ist Kontinuität: zwei Einheiten pro Woche, jede Woche – nicht acht Einheiten in zwei Wochen und dann gar nichts mehr.

Sollte ich diese Übungen vor oder nach dem Padel-Spiel machen?

Beides funktioniert, aber der Zeitpunkt hängt von der Übung ab. Leichte Aktivierungsübungen wie seitliche Bandlaufen und Bird-Dog können vor dem Spiel als Teil des Aufwärmens gemacht werden – sie aktivieren die Muskeln, die du auf dem Platz brauchst. Intensivere Übungen wie exzentrische Fersensenkungen sind an einem separaten Tag oder nach dem Spiel besser aufgehoben, wenn Ermüdung die Ausführung nicht beeinträchtigt. Am wichtigsten ist, dass du sie machst – der genaue Zeitpunkt ist weit weniger entscheidend als die Kontinuität.

Sind diese Übungen für Padel-Spieler über 50 geeignet?

Ja, und sie sind für ältere Spieler besonders wichtig. Nach dem 40. Lebensjahr nimmt die Muskelmasse ab, und das Bindegewebe um die Gelenke wird weniger widerstandsfähig. Dieselben Übungen, die jüngere Spieler vor Verletzungen schützen, sind für ältere Spieler noch wirksamer, weil die Fehlertoleranz geringer ist. Starte mit leichterem Widerstand, achte auf perfekte Ausführung und steigere dich langsam. Die exzentrische Fersensenkung für die Wade und die Band-Außenrotation für die Schulter sind für Spieler über 50 besonders wertvoll.

Was ist der Unterschied zwischen dieser Seite und der Padel-Krafttraining-Seite?

Die Padel-Krafttraining-Seite behandelt Übungen für die Leistung – den Aufbau von Power und Schnelligkeit, der dich zu einem besseren Spieler macht. Diese Seite behandelt Übungen für Belastbarkeit – den Aufbau der spezifischen Muskelstärke, die deine anfälligsten Gelenke vor den typischen Padel-Verletzungen schützt. Beides ist wichtig, aber sie verfolgen unterschiedliche Ziele. Wenn du zwischen beiden wählen musst: Starte hier, wenn du Verletzungen hattest; starte dort, wenn dein Körper gesund ist und du dich verbessern möchtest.

Bau den Körper, der nicht zusammenbricht.

Fünfzehn Minuten, zwei- bis dreimal pro Woche. Die Gelenke, die dich auf dem Platz halten, sind es wert.

Zum vollständigen Verletzungsprävention-Ratgeber →
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